Russland berichtet von höheren Erträgen


Die Getreideernte im Süden Russlands schreitet mit ansehnlichen Erträgen voran. Der Süden ist weniger stark von Trockenheit betroffen als der Westen oder die Wolgaregion. Bislang sind in Russland 1,9 Mio. ha Weizen gedroschen. Die Nachrichtenagentur AKP-Inform beruft sich auf offizielle russische Angaben, nach denen der bisherige Weizenertrag mit knapp 3,3 t/ha leicht über dem Vorjahresertrag liegt. Gerste ist demnach auf rund 370.000 ha geborgen mit einem Ertrag von 4,3 t/ha. Hier sind die bisherigen Erträge etwa 4 Prozent höher als im Vorjahr. Insgesamt ist die Ernte aktuell weiter fortschritten als Mitte Juli 2009.

Auch die Rapsernte geht flotter voran. Nach dem Bericht von AKP-Inform sind etwa 100.000 ha gedroschen. Hier fallen die Erträge mit etwa 2,0 t/ha gegenüber dem Vorjahr (rund 1,6 t/ha) ebenfalls höher aus. Der Branchendienst Oil World hatte zum Wochenende geschätzt, dass die diesjährige russische Rapsernte insgesamt 860.000 t und damit etwa 200.000 t mehr als 2009 erreichen könnte. Russland ist allerdings im globalen Maßstab ein eher unbedeutendes Rapsanbauland. Dennoch könnte es im Wirtschaftsjahr 2010/11 etwas mehr als im Vorjahr exportieren. (db)
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