Russland gibt Startschuss für Intervention


Die Verkäufe aus der Staatsreserve sollen beginnen. Zunächst offenbar nur in einer Region.

Den Auftrag, den Startschuss für den Verkauf von Interventionsbeständen am Binnenmarkt zu geben, hat das Landwirtschaftsministerium in Moskau am Donnerstagnachmittag erhalten. Premier Dmitri Medwedew habe das Ressort beauftragt, Vorschläge zum Umfang und zu den Durchführungsregionen zu machen, berichtet die Nachrichtenagentur Ria Novosti. Damit will die Regierung in Moskau den Preisanstieg bei Nahrungsmittelrohstoffen im Inland bremsen.

„Ich habe die Entscheidung über den Beginn der Getreideinterventionen zur Regelung der Gesamtbilanz der Getreidekulturen auf dem Markt getroffen“, zitiert Ria Novosti Medwedew während einer Regierungssitzung am Donnerstag.

Die Agrarmarkt-Analysten von APK-Inform in Kiew berichten, die Interventionsverkäufe sollten in Sibirien starten. Sie berufen sich auf den stellvertretenden Premier Arkadi Dworkowitsch. Zunächst sollen Mühlen und Mischfutterhersteller um Weizen bieten können. (pio)
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