Der Frost hat Europa im Griff. Schäden an Getreide zeichnen sich jedoch nicht ab. Dafür gibt es andere Probleme.

Von einer weitgehend geschlossenen Schneedecke, die sich von Zentralfrankreich bis Ostpolen erstreckt, berichtet der EU-Prognosedienst MARS. Da das im Herbst gesäte Getreide eine ausreichende Winterfestigkeit entwickelt hat, erwarten die Experten in ihrer Vorausschau bis Ende Januar keine Frostschäden.

Im Anfang der Woche veröffentlichten Überblick berichtet der Prognosedienst weiter, dass auch in Weißrussland, Russland und der Ukraine das Getreide überwiegend mit ausreichender Frosthärte in den Winter gegangen ist. Allerdings stellt MARS fest, dass es in der Schwarzmeerregion einige schwächere Feldbestände gibt.

Stattdessen haben die Bestände mit einem anderen Problem zu kämpfen: Regional ist es zu trocken. Zu wenig geregnet hat es seit Herbst nach Beobachtung des Prognosedienstes in Spanien, Sizilien und im Westen Rumäniens. Ähnlich sieht es auch in Nordafrika und Teilen Russlands aus, ergänzt MARS den Blick über die EU-Grenzen hinaus. (db)
stats