Ernte 2016

Sehr unterschiedliche Erträge bei Gerste


Wenn sich die Haupterntearbeiten auch nach wie vor auf den Drusch von Gerste konzentrieren, wurden in Rheinhessen erster Durum und Raps eingefahren. 

Die Erträge bei Gerste liegen in den Frühdruschgebieten bei beachtlichen 7,0t bis 9,0t /ha. Das Hektolitergewicht dagegen fällt mit 62 kg eher schwach aus. Nicht selten liegen die Werte sogar bei bis zu 50 Prozent. Der Eiweißgehalt bewegt sich bei der Winterbraugerste zwischen guten zehn und elf Prozent. Der Vollgerstenanteil liegt ungereinigt bei 88 bis 94 Prozent. 

Zwischen Westerwald und Taunus variieren die Erträge bei der Wintergerste stark zwischen 4,0 und 8,0 t/ha. Das Hektolitergewicht bewegt sich hier zwischen 50 und 70 kg. Der größere Anteil entfällt auf den Bereich 50 bis 60 kg. Winterbraugerste in dieser Region kann eine Vollgerste von 85 bis 90 kg aufweisen. Der Eiweißgehalt liegt ebenfalls bei den erforderlichen zehn bis elf Prozent. 

Der erste Durum in Rheinhessen hat einen Proteingehalt von 16,3 Prozent. Das Hektolitergewicht liegt bei 70 kg, der Feuchtegehalt bei 13,8 Prozent. Die Erträge sind noch nicht repräsentativ.  

Der erste Raps bringt 4,3 t /ha auf die Waage. Der Feuchtegehalt liegt bei 6,3 Prozent. In Rheinhessen kann seit acht bis neun Tagen durchgehend geerntet werden. Witterungsbedingte Unterbrechungen hat es in den vergangenen Tagen kaum gegeben. (dg)
stats