Der starke Eurokurs regt zu Rechenexperimenten an. Gedankenspiele der Marktteilnehmer gehen in Richtung US-Importe.

England soll bereits Qualitätsweizen aus den USA importiert haben. Das erzählten sich zumindest Marktteilnehmer auf einer Börsenveranstaltung in Hannover. Einige Händler zeigen sich überzeugt, dass auch Soft Red Winter aus den USA bei der aktuellen Preisgestaltung für die Mischfutterindustrie in Südoldenburg eine günstige Alternative wäre. Allerdings geben andere Stimmen zu bedenken, dass sich solche Geschäfte nur bei größeren Mengen lohnen würden.

Beachtung fand auch die Frage, ob der Markt derzeit tendenziell zu bullisch gestimmt sei. Dazu lassen sich unterschiedliche Einschätzungen finden. Die einen ziehen sich auf das Argument zurück, dass "teure Ware nie knapp wird" und sowohl Angebot als auch Nachfrage derzeit verhalten seien. Andere wiederum verweisen auf knappe Endbestände und sehen daher nur begrenztes Abwärtspotenzial.(pio) 

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