Der durchschnittliche Getreideertrag wird nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems rund 6,7 t/ha (2013: 7 t/ha) betragen. Die Ernte von Getreide und Raps ist in vielen Regionen des Landes bereits abgeschlossen, so dass eine vorläufige Bilanz gezogen werden kann.

Winterraps wird bei der Erntemenge (200.000 t) gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent zulegen. Das bedeutet gegenüber dem langjährigen Mittel fast 25 Prozent mehr. Ursache hierfür ist ein deutlich höherer Hektarertrag von 4,4 t (2013:4,1t/ha).

Getreide wurde in diesem Jahr in Rheinland-Pfalz auf 237.200 ha und Winterraps auf 45.900 ha angebaut. Die Anbauflächen liegen damit auf dem Niveau des Vorjahres. Die wichtigste Getreideart ist Winterweizen, der auf 117.300 ha angebaut wurde.

Der Hektarertrag liegt mit 7,3 t um 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gegenüber dem langjährigen Durchschnittsertrag (7,1 t/ha) beträgt der Zuwachs fast 4 Prozent. Die erwartete Erntemenge liegt bei 860.000 t. Das ist ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Mittelwert der vergangenen 6 Jahre.

Sommergerste, die im rheinland-pfälzischen Getreideanbau mit 44.100 ha eine größere Bedeutung hat, wird mit 5,7 t/ha nahezu den Vorjahreswert von 5,8 t/ha erreichen. Aufgrund der um fast 5.000 ha größeren Anbaufläche steigt die Erntemenge auf 253.000 t.

Wintergerste verzeichnet mit 35.600 ha im Vergleich zum Vorjahr eine Ausdehnung der Anbaufläche um 3.300 ha. Der Ertrag beträgt 6,5 t/ha und wird damit das langjährige Mittel um sechs Prozent übertreffen. Gegenüber dem Vorjahr fehlen vier Prozent. Die für Wintergerste geschätzte Erntemenge beläuft sich auf 231.000 t. (az)
stats