USDA rechnet mit steigenden Palmöl-Exporten aus Indonesien


Händler in dem südostasiatischen Inselstaat profitieren von einer Steuersenkung. Die Sojaschrot-Ausfuhren steigen nur leicht.

Die Außenstelle des US-Agrarministeriums USDA in Jakarta geht von steigenden Palmölexporten aus Indonesien im laufenden Vermarktungsjahr 2012/13 (Oktober bis September aus). Nach rund 18,2 Mio. t 2011/12 sollen die Ausfuhren im laufenden Vermarktungsjahr 19,6 Mio. t erreichen, teilte der USDA-Attaché am späten Mittwoch mit.

Exporteure in Indonesien profitieren von der Exportsteuersenkung per Oktober, begründet das USDA seine Einschätzung. Der Zollsatz für raffiniertes Palmöl beträgt seitdem 13 statt 25 Prozent, der für rohes Palmöl 22,5 statt 25 Prozent.

Die Marktbeobachter rechnen zudem mit steigender Konkurrenz zwischen indonesischen und malaysischen Exporteuren ab Januar, wenn auch in Malaysia der Zollsatz für den Export von Palmöl heruntergeschraubt wird von derzeit 23 auf 8 bis 10 Prozent, wie das USDA in Jakarta weiter berichtet.

Die Produktion von rohem Palmöl in Indonesien soll 2012/13 rund 28 (Vorjahr: 25,9) Mio. t erreichen. Die Ausfuhren von Sojaschrot aus dem Inselstaat sieht das USDA nur leicht höher als im Vorjahr bei 3,15 (3,1) Mio. t. (pio)
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