Ungarische Ernte besser als erwartet

Landwirte haben die Gerstenernte mit überzeugenden Qualitäten eingefahren. Die Bestandsentwicklung bei anderen Kulturen ist unterschiedlich.

Die Gerstenernte in Ungarn ist mit 3,8 t /ha abgeschlossen. 80 bis 85 Prozent der Menge wird qualitativ als gut bezeichnet. Die Hektolitergewichte liegen über 62 kg. Die restliche Menge wird als weniger gut eingestuft.

Die Vermarktung läuft in erster Linie für prompte Termine. Der jüngste Verfall der Preise an den internationalen Börsen hat allerdings zu einer Lähmung des Geschäfts geführt.

Sommergerste ist zu etwa 40 Prozent geerntet. 3,2 t /ha konnten die Landwirte von den Feldern holen. Bisher liegen die Proteinwerte im gewünschten Bereich. Nach dem Regen am Wochenende könnten die Werte steigen.

Der Mais in Ungarn entwickelt sich unterschiedlich in den einzelnen Regionen des Landes. Händler berichten, dass die Situation aber nicht so schlecht ist, wie sie in der Vergangenheit dargestellt wurde.

Im Nordwesten Ungarns sehen die Bestände recht gut aus. Im Südwesten und speziell im Süden haben sie durchaus unter der Trockenheit der vergangenen Wochen gelitten. Der Regen in den vergangenen Tagen könnte allerdings zu einer Erholung führen.

Auch in Rumänien ist die Situation beim Mais recht unterschiedlich. Besonders die Pflanzen auf den leichten Böden zeigen Spuren der Trockenheit. Auf schweren Böden dagegen sehen die Bestände besser aus. Auch im Osten des Landes haben Regenfälle zu einer Entspannung der Situation geführt. (dg)
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