Ungarischer Raps bringt weniger Ertrag


Der erste geerntete Raps in Ungarn enttäuscht die Landwirtschaft mit seinen Erträgen. Mit 25 bis 30 dt/ha liegen die Ergebnisse 15 bis 20 Prozent unter den sehr guten Erträgen des Vorjahres. Allerdings berichten Marktteilnehmer auch von sehr schwankenden Resultaten, die die Landwirte einfahren. Hinzu kommt, dass die ersten Erntearbeiten in der Regel auf eher leichten Böden erfolgen. So könnten sich die Ergebnisse auf den schwereren Böden noch verbessern. Als Auslöser für die unbefriedigenden Erträge sehen Fachleute die langanhaltende Nässe im Frühjahr kombiniert mit der Hitze der vergangenen Zeit.

Auch in Südhessen wurde eine erste Partie Raps abgeliefert. Mit 40 dt/ha liegt auch hier das Ergebnis etwa 15 Prozent unter dem durchschnittlichen Ertrag des Vorjahres, sofern sich dies auch für die nachfolgenden Partien bestätigen sollte. Der Ölgehalt lag bei 44 Prozent.  In der Regel sind die Bestände aber noch nicht völlig abgereift. (dg)
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