Ernte 2017

Weizen am Oberrhein mit sehr hohem Protein

Die ersten Weizenpartien in Bayern geben noch keine aussagekräftigen Werte ab. Für eine Tendenz ist es zu früh. Die Ergebnisse sind sehr unterschiedlich. Auch beim Raps sind noch keine repräsentativen Ergebnisse zu nennen. In jedem Fall kann die Ernte in diesen Tagen nach dem Regen fortgesetzt werden.

Am Oberrhein dagegen läuft die Ernte auf vollen Touren. Raps bringt weiterhin sehr unterschiedliche Ergebnisse auf die Waagen. Die Erträge variieren sehr stark von knapp 3,0t /ha bis 4,5 t /ha. Damit sind die Ergebnisse etwas besser als erwartet. Dennoch gehen Marktteilnehmer von Ergebnissen unter dem Vorjahr mit durchschnittlichen unter 4,0 t/ha aus. Auch der Ölgehalt zeigt mit rund 41 bis 41,5 Prozent ein schwächeres Ergebnis.

Die Ergebnisse beim Weizen in Rheinhessen fallen ebenfalls sehr heterogen aus. Schwache Hektolitergewichte von unter 70 kg werden ebenso abgeliefert wie Partien mit mehr als 80 kg. Die Proteine dagegen zeigen durchgängig sehr hohe Werte. B-Weizenqualitäten kommen fast überhaupt nicht vor. Ein Brotweizen kann bereits 13 Prozent Eiweiß und mehr aufweisen. A-Weizen sind mit 13,5 Prozent und Werten darüber dabei. Auch die Fallzahlen lassen keine Wünsche offen. Angaben zwischen 300 und 400 Sekunden sind an der Tagesordnung. Die Erträge fallen wiederum sehr unterschiedlich aus. Werte von unter 5,0 t /ha bis zu 10,0 t /ha werden genannt.

Durum bringt in Rheinhessen Erträge von 5,0 t/ha auf die Waage. Im Vorjahr lag der Durchschnittswerte bei 6,5 t/ha. Die Qualitäten fallen auch recht unterschiedlich aus. (dg)
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