Ernte 2014

Weizen auf der Alb überrascht

Überraschend gute Ergebnisse werden in den letzten Tagen der diesjährigen Ernte von der Schwäbischen Alb gemeldet. Die Fallzahlen beim Weizen haben in den meisten Fällen gepasst. Wenn häufig 270 Sekunden gemessen wurden, waren auch Partien mit über 300 Sekunden dabei. Nur in Einzelfällen lagen sie bei 100 Sekunden. Die niedrigen Temperaturen haben den Auswuchs verhindert. 

Auch beim Protein gibt es keine größeren Probleme. A-Weizensorten können häufig mindestens 13 Prozent vorweisen. Beim B-Weizen liegen die Werte zwischen 11,5 und 13 Prozent. Ebenso sind die Landwirte von den Erträgen zwischen 8 und 9t /ha überrascht. Allerdings wurde die Ware mitunter recht feucht mit bis zu 16 Prozent Feuchtigkeit eingefahren. 

Auch Braugerste wurde in dieser Region Baden-Württembergs mit sehr guten Qualitäten eingefahren. Die Vollgerste liegt bei 95 Prozent, das Eiweiß im Schnitt bei 10,5 Prozent. Die Erträge bewegen sich zwischen 6 und 7t/ha.

Bis auf geringe Restmengen ist die Ernte auch in der Westpfalz abgeschlossen. Die Qualitäten von Weizen und Sommergerste liegen hier zum größten Teil im Futterbereich. Lediglich Sommerweizen oder Bestände, die später gesät wurden, konnten noch mit einer passablen Qualität eingefahren werden. In der Regel hat die Ware aber unter den Witterungsbedingungen der vergangenen Wochen gelitten.(dg)
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