Weizen legt Verschnaufpause ein


Nach dem Einbruch der Rapspreise setzt sich dieser Trend in Paris an der Börse heute leicht abgeschwächt fort. Auch Mais sieht eher rote Zahlen.

Der Kassamarkt am Oberrhein zeigt sich unbeeindruckt von den aktuellen Entwicklungen an den internationalen Börsen. Brotweizen am Oberrhein wird in diesen Tagen unverändert mit 276,00 bis 279,00 €/t für Dezember/Januar besprochen. Futterweizen hält für Februar/April einen Kurs von 272,00 bis 274,00€/t.

Franko Südoldenburg kann die Ware mit 278,00 €/t im Dezember /Januar platziert werden. Mischfutterwerke im Norden wie am Oberrhein sind weiterhin Käufer, auch wenn bereits von einer guten Deckung die Rede ist. Mais hält ebenfalls sein bisheriges Niveau von 262,00 €/t für März/Mai.

Potenzielle Abgeber für physischen Raps sind auf Grund der derzeitigen Konditionen verprellt. Marktteilnehmer halten es durchaus für möglich, dass der Markt die besten Vermarktungsmöglichkeiten für den Raps gesehen hat, auch wenn der aktuelle Sinkflug auf spezielle Gründe aus dem Sojakomplex zurückzuführen ist und die Bilanz knapp bleibt.

In Paris baut der Weizen gegen Mittag seine Erholungsphase mit bis zu 1,25 €/t über dem Vortag leicht aus. Der Januar liegt mit 256,75 €/t rund einen Euro über dem Vortagesschlusskurs. Mais verweilt noch in der roten Zone mit allerdings nur 0,50 €/t für den Januar und damit 244,75 €/t. Ab August 2013 bewegen sich die Preise im grünen Bereich.

Raps sieht weiter rot, wenn auch nicht in dem starken Ausmaß wie gestern. Bis zu 3,00€/t verliert er heute Vormittag für die vorderen Termine. Der Februar ist mit nur 2,50 €/t dabei und notiert 454,75 €/t. (dg)
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