Weizenanbau gewinnt in Frankreich


Französische Landwirte bauen zur Ernte 2013 überdurchschnittlich viel Weizen und Raps, aber weniger Wintergerste an. Der Vergleich zum Ausnahmejahr 2012 sagt wenig aus.

Hier beruht ein Teil des Flächenzuwachses für Weizen und Gerste darauf, dass vor einem Jahr in Frankreich Wintergetreide in erheblichem Umfang erfroren ist. Anders sieht es für Raps aus: Die Fläche war zur Ernte 2012 außergewöhnlich hoch.

Das Statistikamt Agreste in Paris weist in dieser Woche für Winterweichweizen zur Ernte 2013 eine Fläche von fast 5 Mio. ha aus. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt der Anstieg 3,1 Prozent und zum Fünfjahresdurchschnitt 1,9 Prozent. Nach Angaben des Agraramtes France Agrimer wäre die aktuelle Weizenfläche noch größer ausgefallen, hätten nicht durchnässte Böden in einigen Landesteilen die Aussaat erschwert.

Auch Winterraps haben französische Landwirte nicht in geplantem Umfang gesät. Der Anbau verliert im Vergleich zum Vorjahr 4,9 Prozent, zum Fünfjahresmittel sind es jedoch immer noch 1,4 Prozent mehr. Zur Ernte 2013 prognostiziert Agreste eine Fläche von knapp 1,5 Mio. ha.

Wintergerste ist dagegen problemlos auf 1,1 Mio. ha ausgesät worden ist. Die Fläche ist nach den Zahlen des Statistikamtes um 11,9 Prozent größer als im Vorjahr, verfehlt jedoch den Fünfjahresdurchschnitt um 3,7 Prozent. (db)
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