Reife Ähren stehen vielerorts noch fest.
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Reife Ähren stehen vielerorts noch fest.

Nach einem frühen Start Mitte Juli, musste die Ernte in England während der vergangenen 14 Tage in weiten Teilen des Landes wegen heftiger Niederschläge immer wieder unterbrochen werden. Kühlfeuchte und windstille Witterung sorgen dafür, dass die Kulturen nicht richtig trocknen. Die Erntemaschinen fahren, sobald der Regen aufhört, trotzdem in die feuchten Bestände. Was vom Feld kommt, wird anschließend getrocknet.

Rund 70 Prozent der Wintergerste und rund 75 Prozent des Raps wurden bisher geerntet. Im Süden und Osten des Landes sowie in den "Midlands" ist die Ernte von Gerste und Raps nahezu beendet. Damit ist die britische Getreide- und Ölsaaten-Ernte zu knapp über 20 Prozent abgeschlossen. Im fünfjährigen Mittel ist zum Termin Anfang August erst rund 16 Prozent der Getreide- und Ölsaaten-Ernte abgeschlossen. Die Erträge von Wintergerste liegen nach ersten Schätzungen über dem fünfjährigen Mittel (6,8 t/ha). Auch die Qualitäten sind bisher gut.

In der letzten Juliwoche konnte auch die Ernte von Winterweizen beginnen. In den südlichen Midlands sind bisher rund 1 Prozent geerntet. Die Ähren im Süden und Osten des Landes sind zwar reif, allerdings stehen sie noch gut. (has)
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