Ernte 2015

Weniger Raps und Weizen im Westen


Erste Ergebnisse von den Rapsschlägen im Westen Deutschlands geben derzeit noch kein repräsentatives Bild ab. Die Mengen sind noch zu klein, oder durch Hagel geschädigt. Regen hat die Arbeiten unterbrochen. Eingebracht wurden bisher im Schnitt 4,0 t/ha im westlichen Ostwestfalen. 3,5 bis 4,5 t /ha sind es in der Köln-Aachener Bucht. Hier geht der Markt von etwa zehn Prozent weniger Ertrag als in durchschnittlichen Jahren aus. Die Ölgehalte bewegen sich bei guten 43 bis 44 Prozent mit Ausreißern nach oben und nach unten. 20 Prozent der Ernte sind in dieser Region eingefahren. Am Niederrhein liegen die Erträge bei 4,0 bis 4,5 t/ha. Im nördlichen Rheinland gehen Marktteilnehmer ebenfalls von einer um etwa fünf Prozent geringeren Menge an Raps als in anderen Jahren aus. Im südlichen Rheinland wird auch mit Erträgen von knapp unter 4,0 t/ha gerechnet.

Die Qualitäten der bisher eingefahrenen Weizenpartien aus diesen Gebieten sind in der Regel in Ordnung, Hektolitergewichte zwischen 76 und über 80 kg an der Tagesordnung. Die Fallzahlen bewegen sich auf einem hohen Niveau von rund 400 Sekunden, dass sie kaum erwähnt werden. Allerdings lassen die Eiweißwerte zu wünschen übrig. Neben der Tatsache, dass die Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen, liegen sie häufig unter dem erwarteten Niveau. Werte von 11 bis 13 Prozent werden bei B- und A-Weizen genannt. Daneben treten auch Partien mit acht Prozent auf. In Gebieten, die normalerweise 12 Prozent einfahren, liegen die Werte in diesem Jahr bei nur 11 Prozent. Auch die Erträge bewegen sich je nach Bodenart zwischen 6,0 und 9,0 t /ha und damit unter den durchschnittlichen Werten. Allerdings haben Bestände auch positiv überrascht, von denen geringere Erträge und Qualitäten erwartet wurden.

Im westlichen Münsterland und östlichen Ostwestfalen haben Raps und Weizen noch keine große Bedeutung. (dg)










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