ZG erwartet kleinere Getreideernte

Die ZG Raiffeisen, Karlsruhe, rechnet für 2011 mit einem Umsatzanstieg. In der Getreideernte geht die Hauptgenossenschaft jedoch von einer geringeren Erfassung aus. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hat die ZG-Raiffeisen-Gruppe Umsatzerlöse von 494 Mio. € verbucht und damit 21 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. ZG-Vorstand Dr. Ewald Glaser berichtete heute in Karlsruhe, dass alle Sparten zum Anstieg beigetragen haben, sowohl im Agrar- als auch im Verbrauchergeschäft. Für 2011 insgesamt prognostiziert Glaser einen Umsatz für die ZG-Raiffeisen-Gruppe von etwa 1,3 Mrd. €. Im vergangenen Jahr sind etwa 1,1 Mrd. € erlöst worden.

Die neue Ernte wird den Geschäftsverlauf in der 2. Jahreshälfte prägen. „Eine seit langem nicht mehr gekannte Trockenheit im gesamten Arbeitsgebiet bringen viele Betriebe in finanzielle Bedrängnis“, erläuterte Glaser die aktuelle Situation. Die ZG Raiffeisen rechnet mit einer um 20 bis 30 Prozent geringeren Getreideerfassung. Ertragsausfälle seien insbesondere bei Wintergerste und Weizen zu erwarten. Dies hätten bereits erste Proberodungen deutlich gemacht. „Der Mais im Arbeitsgebiet der Hauptgenossenschaft präsentiert sich momentan hingegen sehr gut“, so der ZG-Vorstand. Den Start der Haupternte erwartet er in etwa drei Wochen. (Sz)
 
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