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Zum Wochenanfang wurde im Hessischen Ried die erste Wintergerste gedroschen. Damit hat die Getreideernte in Hessen etwa zwei Wochen früher begonnen als im vergangenen Jahr. Darauf weist der Hessische Bauernverband hin. In den vergangenen Tagen werden, trockenes Wetter vorausgesetzt, auch in den anderen hessischen Frühdruschgebieten die Mähdrescher auf Wintergerstenfeldern im Einsatz sein.

Die Hitzeperiode um Pfingsten und das trockene Wetter der verganenen Tage hat die Reife des Getreides beschleunigt. Auf flachgründigen Standorten werden die Weizenähren, die um diese Jahreszeit normalerweise sattgrün aussehen, schon hell. Die frühere Abreife und damit verkürzte Wachstumsdauer ist nicht erwünscht, sie geht zu Lasten des Ertrages, so der Hessische Bauernverband.

2014 werden in Hessen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes voraussichtlich rund 300.000 ha Getreide angebaut, darunter 172.000 ha Weizen, 85.000 ha Gerste, 16.000 ha Roggen, 17.000 ha Triticale und knapp 10.000 ha Hafer. Raps liegt bei 63.000 ha. (da)
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