Die häufigen Regenschauer unterbrechen die Ernte im Rheinland immer wieder. Das kostet natürlich Zeit und bedeutet einen höheren Aufwand, bringt es der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) auf den Punkt. In dieser Woche dürfte Halbzeit für die Erntearbeiten sind.

Während die Gerstenernte mit einem zufriedenstellenden Ergebnis auf Vorjahresniveau abgeschlossen werden konnte, ist bei den anderen Futtergetreidearten wie Hafer und Triticale, aber auch beim Roggen, die Ernte noch im vollen Gange und zur Hälfte eingebracht.

Angesichts der Regenschauer zu Beginn der Woche und des reifen Getreides machen sich die Bauern derzeit Sorgen um die Qualitäten. Daher werden die rheinischen Bauern in den kommendenTagen alles daran setzen, die diesjährige Ernte zügig einzufahren und die guten Qualitäten zu sichern, so der RLV.

Insgesamt rechnet der RLV damit, dass die Ernte zwei Wochen länger dauert, obwohl das Korn zehn Tage früher reif war als im langjährigen Mittel. Im vergangenen Jahr wurden Durchschnittserträge von 84,4 dt/ ha beim Weizen und 71 dt/ha bei der Gerste gedroschen. (da)
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