Dürre

Interesse an Futterbörsen steigt

Wiesen und Weiden sind vertrocknet
Foto: da
Wiesen und Weiden sind vertrocknet

Bauernverbände bieten Tierhaltern Hilfe zur Selbsthilfe. Wer Futter hat oder sucht, kann auf den Portalen der jeweiligen Länder aktiv werden.

Futterbörsen sind keine neue Einrichtung. Doch mittlerweile scheint das Interesse deutlich zu steigen. "Die Futterbörse findet großes Interesse", heißt es beim Bayerischen Bauernverband auf Anfrage von agrarzeitung.de. Bayerische Landwirte können wie auf einem Kleinanzeigenmarkt Gesuche und Gebote von Rauhfutter oder Silage einstellen. Ein ähnliches Angebot gibt es beim Landesbauernverband in Sachsen-Anhalt und anderen Landesverbänden. Überregionale Zugriffe auf die Futterbörsen sind derzeit nicht vorgesehen. Sie seien den Mitgliedern der Landesbauernverbände vorbehalten, heißt es.

Gerade in Sachsen haben Tierhalter große Not, ihre Tiere zu füttern. Überall wird das Stroh geborgen wird und sogar Rapsstroh in Ballen gepresst. Erschwerend kommt hinzu, dass ständig ein Ballen auf dem Feld bei Temperaturen von 40 Grad Celsius in Flammen aufgehen. Heu und Stroh lässt sich zukaufen, was dringend fehlt auf den Betrieben ist Mais- und Grassilage, heißt es beim Bauernverband. Betriebe in Ostdeutschland helfen sich aus und mähen abwechselnd den Mais, um seinen Teil selbst zu silieren.

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