Ernte 2018

Qualität der Gerste bringt Top-Werte

In Baden ist die Gerstenernte rund acht Tage früher gestartet.
Bild: Pixabay / Hans
In Baden ist die Gerstenernte rund acht Tage früher gestartet.

Im Rheintal drehen die ersten Mähdrescher ihre Runden. Erfasser rechnen mit hohen Anlieferungen.

Nach zwei schwachen Erntejahren freuen sich die Landwirte aus Baden auf hohe Erträge und gute Qualitäten. Die Niederschläge sind rechtzeitig und ausreichend gefallen. Kein Vergleich zu der langen Trockenheit im Norden. Im Raum Rastatt bis Freiburg sind seit dem Wochenende die Erntearbeiten im Gange. Gegenüber den Vorjahren sind es rund acht Tage früher. Das Erntegut kommt trocken - mit einem Feuchtigkeitsgehalt nicht über 14,5 Prozent bei der Gerste - zu den Erfassungsstellen. Die Trocknungskosten werden zumindest zum Erntebeginn niedrig ausfallen. 

Die ersten Ertragsmeldungen reichen bis zu 6 t/ha. In den Vorjahren hatten sich die badischen Landwirte mit maximal 4 t/ha zufrieden geben müssen. Regen ist zunächst nicht in Sicht, so dass die Ernte ohne Probleme weitergehen kann. Das Gros der Mengen wird in der kommenden Woche erwartet. Gleichzeitig wird der zweite Grünlandschnitt eingefahren. Das ist ebenfalls ein Indiz dafür, dass kein Regen erwartet wird.

Im Norden sind für die kommenden Tage Regen und kühle Temperaturen angekündigt. Doch die Notreife bei der Gerste wird damit nicht mehr aufzuholen sein. Für die Gerste am Oberrhein werden vom Handel für die neue Ernte rund 145 bis 148 €/t aufgerufen.

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