Ernte 2019

Heterogene Ernte auch in den späten Lagen


In den Höhengebieten Baden-Württembergs stehen noch etwa fünf bis zehn Prozent der Getreideernte. Die immer wieder einsetzenden Regenfälle hat das Getreide relativ gut überstanden.

Die Fallzahlen bei Roggen und Weizen in den späten Lagen Baden-Württembergs bewegen sich auch nach den Regenfällen noch im erwünschen Rahmen. Bisher konnte immer wieder weiter geerntet werden. Weizen präsentiert sich auch hier wie im übrigen Land heterogen. Erträge von 6,5 bis 10,0 t /ha wurden eingefahren. Protein fehlt auch auf diesen Standorten. Werte von 13 Prozent aufwärts sind Mangelware. Mutterkorn tritt dagegen immer wieder auf - auch bei Triticale. Beim Weizen ist es auch eine Sortenfrage. Fusarium ist ebenfalls ein Thema, vor allem wenn Mais als Vorfrucht gewählt wurde.

Sommergerste kann Vollgerstenwerte von über 90 Prozent aufweisen. Die Erträge liegen bei 5,0 bis 7,0 t /ha. Die Eiweißwerte sind überwiegend in Ordnung. Wenige Partien weisen über zwölf Prozent auf.

Hafer hat trotz der Hitze unerwartete Erträge von 6,0 bis 7,0 t/ha auf die Waage gebracht. Das Hektolitergewicht liegt überwiegend über 50 bis 53 kg. Lediglich Lagerpartien fallen auf 48 kg ab. 

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