Ernte 2019

Heterogene Sortierung bei Sommergerste


Die Sortierung bei der Sommergerste im Südwesten Deutschlands fällt sehr unterschiedlich aus. Auch der Weizen zeigt sich heterogen.

Die Qualitäten der Sommergerste in Gebieten des  Südwestens Deutschlands zeigen sich bisher heterogen. Der Vollgerstenenteil bewegt sich im Schnitt bei 75 bis 90 Prozent. Es werden auch Partien eingebracht, die deutlich schwächere Werte aufweisen. Aufgrund der Hitze im Juni ist die Abreife zu schnell erfolgt und hat die Partien geschwächt. Lediglich in Gebieten mit einer ausreichenden Wasserversorgung sind die Werte besser. Hoffnung auf stabilere Werte wird in die späteren Gebiete gelegt.

Ein Drittel der Flächen in Rheinhessen sind gedroschen. Der Eiweißgehalt bewegt sich mit 9,0 bis 9,5 Prozent ebenfalls eher im unteren Bereich. Erträge werden zwischen 5,5 und 8,0 t /ha genannt. Schwächere Qualitäten sind häufig mit niedrigen Erträgen gekoppelt. Erste Sommergerste mit Aussaat im Herbst ist eingefahren. Die Qualitäten dieser Partien werden als deutlich stabiler bezeichnet.

Erster eingefahrener Weizen in den frühen Gebieten Rheinhessens zeigt sich ebenfalls heterogen. Erste Partien haben sehr gute Hektolitergewichte erbracht. Mit fortgeschrittener Ernte geben die Werte nach. Die Hektolitergewichte erreichen teilweise nur noch 70 kg. Mit sehr unterschiedlichen Erträgen wird maximal von einer durchschnittlichen Ernte und schwächeren Ergebnissen als im Vorjahr ausgegangen. Erste Partien in Südhessen haben 7,0 bis 8,0 t /ha auf die Waage gebracht. Die Hektolitergewichte liegen im gewünschten Bereich.

Die Ernte von Wintergerste wird mit weiter guten Ergebnissen fortgesetzt. Aufgrund von Regenfällen wurden die Arbeiten am Wochenende generell unterbrochen. Anfang dieser Woche wird mit der Fortsetzung des Drusches von Getreide gerechnet.

 

 

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