Ernte 2019

Heterogene Weizenerträge im Norden


Die Getreide- und Ölsaatenernte im Norden Deutschlands ist mit regionalen Unterschieden im Schnitt zu 40 bis  50 Prozent eingefahren. Regen hat  die Arbeiten unterbrochen. 

In Schleswig–Holstein sind die Arbeiten witterungsbedingt noch nicht so weit fortgeschritten. Raps ist im Norden Deutschlands mit unerwartet guten Erträgen eingefahren worden. 3,5 bis 4,1 t /ha werden beispielweise in Mecklenburg-Vorpommern  genannt. Der Schädlingsbefall war nicht so groß wie in anderen Jahren. Immer wieder hat es regionale Regenfälle gegeben. Die Arbeiten wurden zugunsten des Weizens unterbrochen. 

Weizen wird in Mecklenburg-Vorpommern mit sehr heterogenen Erträgen vom Feld geholt. 5,5 bis  7,7 t /ha werden genannt. 8,0t /ha werden selten erreicht. Das Hektolitergewicht liegt schwach bei Anfang 70 kg, die Eiweißwerte beim A-Weizen allerdings bei guten 13,5 bis 14 Prozent.

Die Roggenerträge zeigen sich ebenfalls sehr unterschiedlich. Auf den besseren Böden werden 5,5 t /ha vom Feld geholt.  Von den leichteren Standorten sind es lediglich 4,0 t /ha. Die Trockenheit im Frühsommer macht sich bei allen Getreidearten bemerkbar.

 

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats