Ernte 2019

Ordentliche Getreideernte im Süden


Mähdrescher im Weizen
Foto: mrs
Mähdrescher im Weizen

Die Getreideernte in Süddeutschland ist weitestgehend abgeschlossen. In den Höhenlagen dauern die Arbeiten noch an.

Weizen zeigt sich in diesem Jahr in Süddeutschland mit heterogenen Ergebnissen. Es gibt Regionen, die sich mit Erträgen zufrieden geben müssen, die 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahr liegen. Andere Gebiete können 10 t/ha einfahren. Hier fehlt dann allerdings das Protein. Generell ist die Rede von schwächeren Eiweißwerten. Die Hektolitergewichte sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Werte von 69 bis 82 kg sind zu hören. Tendenziell ist auch hier von niedrigeren Ergebnissen als in durchschnittlichen Jahren zu hören. Der Durchschnitt der Ernte wird aber als ordentlich bezeichnet.

Sommergerste ist ebenfalls mit unterschiedlichen Ergebnissen eingefahren. Dennoch wird auch hier von einer qualitativ und quantitativ ordentlichen Ernte ausgegangen. Die Sortierung wird bei durchschnittlich knapp unter 90 Prozent gesehen. Der Eiweißwert fällt mit unter elf Prozent im Schnitt ebenfalls schwächer als in anderen Jahren aus. Die Ernte von den mittleren Lagen ist eingefahren. Die späteren Standorte stehen noch aus.

Roggen ist mit Erträgen von 7 bis 8 t/ha gedroschen. Regional tritt Mutterkorn auf. 

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