Ernte 2019

Regen hilft im Norden dem Mais


Die Triticale wartet auf den Drescher. Dem Mais dahinter hat der Regen gut getan.
Foto: mrs
Die Triticale wartet auf den Drescher. Dem Mais dahinter hat der Regen gut getan.

Kurz vor der nächsten Hitzewelle haben Niederschläge die Maisbestände vor Trockenschäden bewahrt. Mit Spannung werden die erste Weizen-Ergebnisse erwartet.

Im Nordwesten Deutschlands haben Gewitter am Wochenende für eine Unterbrechung der Ernte gesorgt. Bis zum Freitag waren auf leichten Standorten die ersten Raps- und Weizenfelder gedroschen worden. Bei Raps ist in Südoldenburg und Westfalen durchwachsenen Erträgen die Rede. Die Weizenmengen sind noch zu klein, um eine Bewertung abzugeben.

In dieser Woche rechnen die Erfassungshändler und Mischfutterwerke damit, dass die Ernte von Weizen, Raps, Triticale und Roggen auf Touren kommt. Derzeit werde für Futterweizen ex Ernte Preise von 175 €/t diskutiert. Einkäufer schließen aber nicht aus, dass der Wettbewerb um die Ware die Preise auch bis auf 180 €/t nach oben ziehen kann. Viele Ex-Ernte-Kontrakte sind an die Rücknahme vom Mischfutter gekoppelt und deshalb nur bedingt mit den franko-Preisen für überregionale Ware vergleichbar.


Rechtzeitig zur Maisblüte zog am Wochenende eine Gewitterfront durch die Region und brachte dringend benötigtes Wasser. Die Niederschläge waren allerdings ungleichmäßig verteilt. Akute Trockenschäden sind derzeit nur vereinzelt zu beobachten. Dennoch bleibt die Lage angespannt, denn wegen der hohen Temperaturen in den kommenden Tagen wird wieder viel Feuchtigkeit verloren gehen.

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