Ernte 2019

Regen unterbricht Mähdrusch


Mährdrescher bei der Weizenernte
Foto: da
Mährdrescher bei der Weizenernte

Heftige Regenfälle am Wochenende und zum Wochenanfang im Nordosten haben die Ernte unterbrochen. Die Weizenqualitäten fallen unterschiedlich aus.

Dauerregen in Süddeutschland und lokale Schauer in Deutschland haben am Wochenende für Abkühlung nach der Hitzewelle geführt. Dem Getreide, das noch auf den Feldern steht, hat der Regen nicht geschadet. Nur wenige Felder sind ins Lager gegangen. Im Nordosten könnten heftige Unwetter das reife Getreide zu Boden bringen. Die Qualität von Weizen wird von der Nässe nicht beeinträchtigt werden. Die hohen Temperaturen haben zur völligen Abreife geführt. Immer mehr bestätigen sich die kleinen Körner, die zu Lasten der Mehlausbeute gehen. Mühlen prüfen bei der Anlieferung sehr genau, wie die Hektolitergewichte ausfallen. Die Proteinwerte sind im Durchschnitt mit 12,5 Prozent zufriedenstellend. Die Einschätzung von E-Weizenqualitäten ist noch offen. Dennoch ist mit einer durchschnittlichen Getreideernte in Deutschland und Frankreich zu rechnen, was die Kurse nicht in die Höhe treiben wird.
Zur Wochenmitte ist mit der Wetterbesserung die Aufnaheme der Druscharbeiten zu erwarten.

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