Ernte 2019

Schwache Rapsernte in Rumänien


Im Osten Rumäniens ist die Getreideernte auch so gut wie abgeschlossen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Raps dagegen enttäuscht.

Weizen in Ostrumänien wurde in diesem Jahr mit guten 4,0 bis 6,0 t /ha vom Feld geholt. Das Hektolitergewicht bewegt sich ebenfalls bei den gewünschten 76 kg und der Proteingehalt liegt bei 13 Prozent. Größere Fusariumprobleme treten hier nicht auf.

Wintergerste kann ebenfalls 4,0 bis 6,0 t /ha vorweisen. Das Hektolitergewicht liegt bei 62 bis 63 kg. Von guten und normalen Qualitäten und Quantitäten ist die Rede. Raps dagegen hat auf der ganzen Linie enttäuscht. Mit Erträgen von 1,0 bis 1,5 t /ha zeigt er die Auswirkungen der schwierigen Witterungsbedingungen von zu trocken bis zu feucht. Der Ölgehalt bewegt sich bei über 40 Prozent.

Im Süden Rumäniens war die Weizenernte bereits früher abgeschlossen. Hier fallen die Erträge schwächer aus und bewegen sich eher bei 3,0 bis 4,0t /ha. Das Hektolitergewicht ist hier ebenfalls in Ordnung. Der Proteingehalt bewegt sich bei 12,0 bis 13,0 t /ha.

Im Westen des Landes wird von sehr unterschiedlichen Qualitäten und Quantitäten beim Weizen berichtet. Erträge von 3,0 bis 6,0 t/ha sind eingefahren. Proteinprobleme gibt es hier ebenfalls nicht. Fusarium tritt gelegentlich auf. Auch der Raps fällt mit Erträgen von 1,5 bis 3,0 t /ha  sehr unterschiedlich aus. Der Ölgehalt bewegt sich zwischen 38 und 43 Prozent. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Rapsfläche in Rumänien in diesem Jahr generell aufgrund der schwachen Ergebnisse geringer ausfallen wird.

Der Mais präsentiert sich in allen Landesteilen des osteuropäsichen Staates sehr gut.

 

 

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats