Ernte 2019

Sommergerste enttäuscht in Rheinhessen


Regional ist die Getreideernte im Südwesten zu 80 Prozent eingefahren. Spätere Gebiete nehmen die  Arbeiten nach den Regenfällen wieder auf. Von einer maximal durchschnittlichen Ernte ist die Rede.

Getreide und Ölsaaten am Oberrhein und im Limburger Raum sind fast vollständig eingefahren. Im Limburger Raum hat der Raps 3,0 bis 3,5 t /ha erbracht. Der Ölgehalt liegt bei durchschnittlich 43 Prozent. Damit haben die Ergebnisse auf den regional guten Böden zufriedengestellt und auch positiv überrascht. In Rheinhessen und der Pfalz dagegen ist die Rede von sehr unterschiedlichen 2,5 bis 4,0 t/ha.

Die Ergebnisse beim Weizen werden als heterogen beschrieben. Vor Allem die Proteingehalte bleiben regional schwach. Ein B-Weizen kann durchschnittlich nicht immer elf Prozent vorweisen. Die Hektolitergewichte schwanken von 70 bis 82 kg. Teilweise überschreiten sie die 72 kg auch nicht. Erträge zeigen sich von 5,0 bis 9,0 t /ha. Ausgesprochenen Futterweizen gibt es kaum. In Rheinhessen ist ebenfalls die Rede von tendenziell schwächeren Proteinwerten.

Sommergerste in der Pfalz und Rheinhessen weist schwache Vollkornwerte aus. Rund ein Drittel der Ernte erbringt nur Werte zwischen 65 und 80 Prozent. Die Erträge bewegen sich zwischen 4,0 und 7,0 t /ha. Proteinwerte stellen aufgrund des schwachen Vollkornwertes kein zusätzliches Problem dar. Im Schnitt liegen die Werte bei 10,0 Prozent. Die Hitze hat in den früheren Anbaugebieten ihre Spuren hinterlassen. In späteren Lagen können die Ergebnisse besser ausfallen.

Hafer in Hessen weist mit 4,0 bis 5,0 t /ha schwache Erträge auf. Das Hektolitergewicht liegt bei 50 kg. Farblich präsentiert sich die Ware aber schön hell.

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