Frühstart

Französische Gerste sehr heterogen

In Frankreich läuft der Drusch der Wintergerste auf Hochtouren. Raps ist am Start. Die Ergebnisse sind sehr uneinheitlich.

Die Mähdrescher kommen in Frankreich rasch voran, berichten die Analysten von Agritel in Paris. Bei anhaltend trockener Witterung befindet sich die Ernte der Wintergerste in den großen Anbaugebieten in Nordfrankreich am Höhepunkt. Nach Aussage des französischen Pflanzenbauinstituts Arvalis ist die Gerste in diesem Jahr sieben bis zehn Tage früher reif als im mehrjährigen Durchschnitt.

Agritel berichtet allerdings von sehr heterogenen Ergebnissen, sowohl was die Mengen als auch die Qualitäten angeht. Das bestätigen auch die zahlreicher werdenden Meldungen im Kurznachrichtendienst Twitter, wo französische Landwirte direkt vom Mähdrescher ihre Ergebnisse kommentieren. Sie berichten von starken Ausschlägen der Hektolitergewichte zwischen schwachen 50 kg bis hin zu ordentlichen 70 kg – im Vergleich zu einem nationalen Durchschnitt von fast 70 kg im Vorjahr.

Der Rapsdrusch beginnt ebenfalls sehr früh. Die Erträge bezeichnet Agritel als enttäuschend. Das hat sich schon länger abgezeichnet, und auch die Pflanzenbauexperten im französischen Agrarministerium haben vor zwei Wochen ihre Erwartung an die Rapsernte 2018 nach unten korrigiert.

 

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