Endspurt

Selbst Spätdruschgebiete fast fertig mit der Ernte


Die Weizenernte auf der Schwäbischen Alb ist zum Großteil eingefahren. In den späten Lagen Hessens sind die Arbeiten ebenfalls fast beendet.

Selbst in den Spätdruschgebieten Deutschlands stehen die Landwirte kurz vor dem Ende der Erntearbeiten. Zu 80 Prozent sind die Arbeiten beim Weizen auf der Schwäbischen Alb beendet. Die Qualitäten bezeichnen Marktkenner auch hier als gut bis sehr gut. Der Proteingehalt kann allerdings manchmal auch etwas schwächer ausfallen. Aber Marktteilnehmer beschreiben die Erträge als durchschnittlich bis überdurchschnittlich. Die Ergebnisse fallen allerdings regional sehr unterschiedlich aus. Ab Juni bis jetzt sind auf der Alb Niederschläge von 30 bis 90 mm gefallen.

In den späteren Lagen Hessens ist unterdessen von sehr unterschiedlichen Erträgen bei Weizen die Rede. In Nordhessen reicht die Spanne von 2 t/ha bis 10 t/ha.

Schwaches Protein bei hohen Hektolitergewichten

Bei den Qualitäten treten keine Probleme auf. Vereinzelt wird von schwächeren Eiweißwerten aber sehr guten Hektolitergewichten von 80 bis 84 kg/hl berichtet. Im Großen und Ganzen stimmen die Proteinwerte jedoch, sagen Marktteilnehmer zu agrarzeitung.de.

Die Haferernte im Süden und Südwesten hat in einigen Regionen erst begonnen. Der erste Eindruck ist,  dass eine ganz normale Ernte eingefahren werden kann. Marktteilnehmer gehen zwar nicht von einer überdurchschnittlichen Ernte, aber auch nicht von einer Katastrophe aus. Im Limburger Raum in Hessen fallen erste Ergebnisse sehr inhomogen aus. Einerseits können 7 t/h mit einem Hektolitergewicht von 53 und 54 kg eingefahren werden. Es sind aber auch Partien mit 3 bis 4 t/ha und 40 bis 44 kg dabei.

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