Proberodungen

Höhere Rübenerträge im Süden


Ergiebige Regenfälle bringen den Zuckerrüben im Süden Zuwachs. Richtung Norden und Osten machen sich zunehmende Niederschlagsdefizite bemerkbar, zeigt ein bundesweiter Überblick.

Die Proberodungen der Strube D&S GmbH vom Wochenanfang zeigen im Rheinland eine enorme Schwankungsbreite zwischen den Einzelflächen. Nach Angaben des Unternehmens variieren die Zuckererträge von 6 bis 11 t/ha.

Im jährlichen Vergleich gute Zuckererträge von 8 bis 11 t/ha liefern die Rübenschläge im Raum Söllingen. Hier war die Niederschlagsbilanz annähernd ausgeglichen, erklärt das Strube-Team die günstigen Ergebnisse. Allein in den vergangenen 14 Tagen sind in der Region 33 mm Niederschlag gefallen.


Dagegen werden die Bestände in der sehr trockenen Region um Zeitz deutlich lichter. Viele Blätter sind in dem Anbaugebiet in Sachsen-Anhalt abgestorben und der Blattapparat ist deutlich reduziert. Das Blattgewicht hat sich um mehr als 45 Prozent im Vergleich zur Rodung Ende Juli verringert. Trotzdem erzeugten die Bestände binnen zwei Wochen einen Zuwachs im Rübenertrag von rund 10 t/ha, heißt es in der Auswertung weiter.

Die südlichen Proberodungsstandorte profitieren deutlich vom Regen der vergangenen zwei Wochen. In Ochsenfurt und Straubing fiel 40 bis 50 mm Niederschlag. Das führte zu starken Zuwächsen im Rübenertrag von bis zu 25 t/ha. Die Zuckererträge liegen aktuell zwischen 9 und 12 t/ha.

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