Prognose

FAO stapelt tief bei Weizen 18/19

Auf ein mehrjähriges Tief schätzt die UN-Landwirtschaftsorganisation die globale Weizenerzeugung. Sie liegt mit ihrer Zahl deutlich unter der jüngsten Prognose des US-Agrarministeriums.

Ein pessimistisches Bild der globalen Weizenernte 2018 zeichnet die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO. Um ganze 14 Mio. t korrigiert die FAO ihre Prognose am Donnerstag gegenüber dem Juli-Bericht nach unten auf nun 722 Mio. t. Nach Angaben der Organisation ist das die kleinste Ernte seit 2013. Das US-Agrarministerium USDA ist da deutlich optimischer und geht gegenwärtig von 729,6 Mio. t Weizen weltweit im Wirtschaftsjahr 2018/19 aus.

Die Abwärtskorrektur geht zumeist auf das Konto der EU, wo die Ernten vor allem in den nördlichen Ländern Dürre bedingt deutlich kleiner ausgefallen sind als in durchschnittlichen Jahren. Die FAO beziffert die EU-Weizenproduktion mit 138 Mio. t und liegt damit in etwa auf einem Niveau mit dem USDA, das in seinem August-Bericht von 137,5 Mio. t ausgeht.  Die EU-Kommission rechnet mit einer Erzeugung von 137,6 Mio. t Weizen inklusive Durum.

Kleiner als zuvor schätzt die FAO auch die Ernten in Australien, China und Russland ein. Aufwärtskorrekturen hingegen erfolgten für die USA und Argentinien.

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