Russland

Getreide-Erträge schwächeln

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Aus Moskau gibt es Wasserstandsmeldungen zur Ernte. Rekorderträge sind in diesem Jahr nicht drin.

In Russland kommt die Ernte zwar zügiger voran als im Vorjahr, doch die Erträge sind niedriger. Das meldet das Agrarministerium. Demnach sind bis diesen Montag Getreide und Ölsaaten auf einer Fläche von rund 20 Mio. ha eingefahren worden, das sind etwa 5,5 Mio. ha mehr als noch im Vorjahr. Nach offiziellen Angaben sind damit etwa 43 Prozent der Flächen gedroschen, berichten die Analysten von APK-Inform.

Im Einzelnen haben Landwirte in Russland Winter- und Sommerweizen auf einer Fläche von 14,5 Mio. ha eingefahren, das entspricht gut der Hälfte der Aussaatfläche. Die durchschnittlichen Weizenerträge gibt das Agrarministerium mit knapp 3,5 t/ha an, nach noch 4,4 t/ha im Vorjahr.

Winter- und Sommergerste hat Russland bis zum Stichtag am 13. August auf einer Fläche von 3,4 Mio. ha eingefahren; zu diesem Zeitpunkt im Vorjahr waren erst 2,2 Mio. ha abgeerntet. Die Erträge liegen mit 2,6 t/ha unter dem Vorjahresniveau von 3,5 t/ha.

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