Trockenheit

Futter in Ostdeutschland knapp

Mais im Trockenstress
Foto: da
Mais im Trockenstress

Die Ernte ist im Norden und Osten wegen der ersehnten Regenfälle derzeit unterbrochen. Die Niederschläge konnten beim Getreide nichts mehr retten. Die Trockenschäden sind zu gravierend.

Die stark dezimierten uneinheitlich aufgewachsenen Maisbestände können das Wasser der jüngsten Niederschläge gut gebrauchen. In einigen Beständen ist damit noch eine Kolbenbildung, zumindest im Ansatz, möglich. Die Grünmasse ist in diesem Jahr sehr gering. Tierhalter fürchten um die Futterversorgung im Winter. In Brandenburg und Sachsen haben Landwirte das Grünland kurz vor dem Regen kurz geschnitten, damit das Wasser in den Boden eindringen kann und die Gräser schneller austreiben.

Der zweite Schnitt ist unterdurchschnittlich ausgefallen. Ein dritter Schnitt ist derzeit kaum denkbar. Die vertrockneten Böden konnten das Regenwasser nur bedingt aufnehmen. Die Erosionsgefahr ist groß. Nach Aussagen von Landwirten wird es lange dauern, bis die Bodenfeuchte wieder hergestellt ist. Zudem nimmt die Gefahr von Abschwemmungen durch den Regen zu. Problematisch bei der Erfassung von Weizen ist der relativ hohe Anteil an Schmachtkörnern und ein geringes Hektolitergewicht. Die Verarbeiter signalisieren ein Entgegenkommen bei der Erfassung.

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