Unwetter

Hagelstürme geben Mais den Rest


Eigentlich sahen die Maisbestände im Trockenjahr 2018 ganz ordentlich aus, aber dann hat Hagel zugeschlagen. Im buchstäblichen Sinn.

Die Vereinigte Hagel berichtet von fast 25.000 ha Ackerfläche, die Sturm- und Hagelunwetter der ersten Augusthälfte massiv geschädigt haben. Mehr als 90 Prozent davon seien Maisbestände gewesen. Betroffen von Unwetterschäden waren nach Informationen des Versicherungsunternehmens Landwirte in Baden-Württemberg und dort besonders im Bauland sowie in Hohenlohe. Außerdem hat es Maiserzeuger im hessischen Kirchhain, im Münsterland sowie in Dithmarschen getroffen. In einigen Fällen waren Bestände dabei, die in diesem Trockenjahr vergleichsweise gut dastanden. „Besonders bitter ist dies, da die Erntearbeiten wegen der Trockenheit unmittelbar bevorstanden“, betont die Vereinigte Hagel.

Kurz vor dem Häckseltermin haben Hagel und Sturm die Bestände umgehauen.
Foto: Vereinigte Hagel
Kurz vor dem Häckseltermin haben Hagel und Sturm die Bestände umgehauen.


Sie weist darauf hin, dass auch 2018 mit Schäden durch Hagel, Sturm und Starkregen in erheblichem Ausmaß zu rechnen sei. Bei dem Gießener Versicherungsunternehmen seien in Deutschland bisher bereits Entschädigungen von rund 65 Mio. € gezahlt worden. Der Schwerpunkt lag in Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

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