Wintergerste

Ergebnisse im Südwesten besser als erwartet


Die  Wintergerste im Südwesten Deutschlands kann sich bisher sehen lassen. Erster Weizen im hessischen Ried ist gedroschen.

Auch wenn die Ernteergebnisse für die Gerste regional unterschiedlich ausfallen, ist die Rede von recht guten Qualitäten im Südwesten Deutschlands. Berücksichtigt man, dass die ersten Partien  von den schwachen Standorten kommen, sind Hektolitergewichte von 64 bis 68 kg und Erträge von 5,0 bis 6,0 t /ha durchaus beachtliche Werte. Mitunter wird auch von Erträgen über 7,0 t /ha und höheren Naturalgewichten berichtet.

Auch Winterbraugerste kann Erträge von 6,0 bis 8,0 t /ha vorweisen. Der Proteingehalt bewegt sich zwischen 8,5 und 10,5 Prozent. Der Vollgerstenanteil liegt bei mindestens 90 Prozent.

Im Süden Frankreichs fallen die Hektolitergewichte bei der Wintergerste eher niedrig aus. Die Rede ist von 64 bis 66 kg.  Die Erträge liegen bei knapp über 6,0 t/ha. Für die Ernte im Norden des Landes werden bessere Werte erwartet.

Erster Weizen ist im hessischen Ried gedroschen. Hier wird von kleinen aber schweren Körnern berichtet. Das Hektolitergewicht liegt bei guten 78 bis 79 kg. Die ersten Erträge von leichten Böden liegen bei  6,0 t /ha. Der Proteingehalt bewegt sich zwischen 13,5 und 14 Prozent.  

 

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