Zwischenbilanz

Pfälzer haben keinen Grund zur Klage


„Insgesamt zufrieden“ mit den bisherigen Ergebnissen der diesjährigen Getreideernte sind die Landwirte im südlichen Rheinland-Pfalz. Raps enttäuscht aber. Und bei anderen Kulturen muss noch Petrus helfen.

Nach der Hitze und Trockenheit im Mai erwarten die Landwirte in der Region eine durchschnittliche Erntemenge beim Getreide. „In Anbetracht der dürrebedingten massiven Ernteausfälle, insbesondere im Norden und Osten der Bundesrepublik, gibt es aber keinen Grund zu klagen“, sagte Eberhard Hartelt, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd (BWV), in seiner ersten Bilanz. Zufrieden ist er auch damit, dass die Qualitäten bis auf wenige Ausnahmen die Anforderungen erfüllen.

Die Gerstenernte ist nach Aussage von Hartelt praktisch abgeschlossen. In den Frühdruschregionen Rheinhessen und Südpfalz ist auch bereits ein Großteil des Weizens geerntet. In der Nord- und Westpfalz und in den Gebieten, in denen Niederschläge die Reife verzögerten, fahren die Mähdrescher in diesen Tagen in die Weizenfelder. So zufrieden die Landwirte mit Getreide sind, so groß ist die Enttäuschung bei Raps. Hier zeichnen sich in der Region deutliche Mindererträge ab.

Recht gut stehen dagegen im Verbandsgebiet die Mais- und Zuckerrübenbestände. In ihrer entscheidenden Wachstumsphase sind sie aber noch auf eine ausreichende Wasserversorgung angewiesen. Noch mehr hoffen die Futterbaubetriebe auf Regen. Auf dem Grünland wächst zurzeit nichts.

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