Universität Hohenheim

Agrarökonom Dabbert behauptet sich

Der Agrarökonom Prof. Stephan Dabbert wird seinen im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag als Rektor um weitere sechs Jahre verlängern. Dem stimmten am Montag die Gremien der Universität Hohenheim mit großer Mehrheit zu. Als Ziele für eine zweite Amtszeit nannte Dabbert unter anderem, die Universität Hohenheim als führenden Player in der Bioökonomie zu positionieren und die Zahl der Drittmittel und renommierten Forschungsverbünde weiter zu steigern. Im bundesweiten Ranking des deutschen Hochschulverbandes (DHV) wurde der Universitätsleiter aktuell zum dritten Mal in Folge zum beliebtesten Rektor des Landes gewählt.

Prof. Stephan Dabbert
-- , Foto: Uni Hohenheim
Prof. Stephan Dabbert
Prof. Stephan Dabbert leitet seit 1994 den Lehrstuhl für Produktionstheorie und Ressourcenökonomik im Agrarbereich. Seit 1. April 2012 führt der 59-jährige Agrarökonom die Universität Hohenheim als Rektor. Nach seinem Abitur in Braunschweig und einer Ausbildung zum Landwirt begann Dabbert 1981 das Studium der Agrarwissenschaften und Agrarökonomie an der Universität Kiel. Im Jahr 1986 schloss er es mit einem „Master of Science in Agricultural Economics“ an der Pennsylvania State University ab. Promotion (1990) und Habilitation (1993) erfolgten an der Universität Hohenheim. Von 1992 bis 1994 leitete er das Institut für Sozioökonomie am Zentrum für Agrarlands- und Landnutzungsforschung in Müncheberg. 1994 folgte er dem Ruf auf die Professur „Produktionstheorie und Ressourcenökonomik im Agrarbereich“ an der Universität Hohenheim. Hier war er von 2000 bis 2006 Dekan der agrarwissenschaftlichen Fakultät. (SB)
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