Dr. Hans-Jörg Buhk leitete lange Jahre die Abteilung Gentechnik im Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Auf dem vom BVL in Berlin veranstalteten Symposium „Neue Entwicklungen in der Gentechnik - Neue Ansätze für das behördliche Handeln" wurde er am 5. November feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

BVL-Präsident Dr. Helmut Tschiersky lobte: „Sie haben während Ihrer gesamten Tätigkeit nie den wissenschaftlichen Aspekt aus den Augen verloren." Dr. Gernot Schubert, ehemaliger Referatsleiter im Bundesgesundheitsministerium und langjähriger beruflicher Weggefährte, würdigte die wissenschaftliche Expertise und Haltung des Wissenschaftlers: „Sie sind ein Urgestein der Gentechnik." So habe sich Dr. Buhk bei der Implementierung des Gentechnikrechts und der Sicherheitsbewertung in Deutschland verdient gemacht.

Der studierte Gärtner baute nach seiner Dissertation am Robert Koch-Institut (RKI) die fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der molekularen Genetik und Sicherheit in der Gentechnik aus. 1986 übernahm Buhk die Leitung des neu eingerichteten Fachgebietes „Molekulare Virologie" im RKI. Er wechselte 2004 ins Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit BVL und baute die neue Abteilung Gentechnik auf, die er lange leitete. Außerdem war er Mitglied im GMO Panel der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA und im Bundeslandwirtschaftsministerium tätig. (az)
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