Graner, Geschäftsführender Direktor des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben (IPK), übernimmt die Geschäfte von Prof. Christian Jung, Christian Albrechts Universität, Kiel. Mit über 800 Mitgliedern ist die GPZ der größte wissenschaftliche Fachverband auf dem Gebiet der angewandten Genetik bei Nutzpflanzen. Sie fördert die wissenschaftliche Forschung insbesondere im Vorfeld der privaten Pflanzenzüchtung. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Förderung des Austausches zwischen den Wissenschaftlern, aber auch der Austausch zwischen Wissenschaft und Pflanzenzüchtern.

Graner wird sich in den kommenden vier Jahren für die Weiterentwicklung der Gesellschaft einsetzen. Die GPZ feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum. Diese Zeit war geprägt von den enormen Fortschritten in der pflanzlichen Genomforschung, welche mittlerweile in weite Bereiche der Pflanzenzüchtung Einzug gehalten haben. Fortschritte in der Molekulargenetik und die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien müssen auch in Zukunft wichtige Beiträge zur Sicherung der Ernährung und für eine nachhaltige Nahrungsmittel- und Rohstoffproduktion liefern. In diesem Prozess will die GPZ weiterhin als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Pflanzenzüchtung wirken. „Insbesondere soll in den kommenden Jahren auch die Vernetzung mit wissenschaftlichen Fachorganisationen im benachbarten Ausland gefördert werden“, betont Graner seine Vision. (brs)
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