Umweltbundesamt

Heißenhuber leitet Agrar-Kommission

Prof. Alois Heißenhuber
-- , Foto: A. Eckert/TUM
Prof. Alois Heißenhuber

Die „Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt" (KLU) hat ihre Arbeit neu aufgenommen. Sie wird in den kommenden zwei Jahren Vorschläge erarbeiten, welche Agrarsysteme in der Lage sind, die Anforderungen von Umwelt, Gesellschaft und Landwirtschaft gleichermaßen zu vereinen, teilt die Behörde mit. Prof. Alois Heißenhuber, ist der neu gewählte Vorsitzende der KLU. „Generell kann es auf Dauer nicht gut gehen, dass wir Lebensmittel zwar außerordentlich billig einkaufen können, deren Erzeugung aber auf Kosten der Umwelt, der Tiere und nicht zuletzt auch auf Kosten der in der Landwirtschaft tätigen Menschen geht“, erklärte der Wissenschaftler anlässlich seiner Berufung.

Der neu berufenen KLU gehören nun 13 Agrar- und Umweltexperten an: Prof. Dr. Alois Heißenhuber und Prof. Dr. Kurt-Jürgen Hülsbergen (beide Technische Universität München), Prof. Dr. Hubert Wiggering (Universität Potsdam), Dr. Martin Bach (Justus-Liebig-Universität Giessen), Dr. Annette Freibauer (Bayrische Landesanstalt für Landwirtschaft), Andreas Krug (Bundesamt für Naturschutz), Heino von Meyer ( OECD ), Dr. Stefan Möckel (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leipzig), Prof. Dr. Karin Holm-Müller (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Prof. Dr. Urs Niggli, (Forschungsinstitut für biologischen Landbau), Ulrich Peterwitz (Gelsenwasser AG), Lutz Ribbe (Stiftung EuroNatur) und Prof. Dr. Christoph Winckler (Universität für Bodenkultur, Wien).

Die Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt KLU ist ein unabhängiges Expertengremium, das das UBA zu Fragen von Umweltschutz und Landwirtschaft berät. Die erste Berufungsperiode endete 2015. (SB)
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