Abgang

K+S-Vorstand will nicht mehr


Während der Bilanzpressekonferenz heute in Frankfurt am Main verkündet Norbert Steiner seinen Rückzug. Sein Vorstandsmandat läuft am 11. Mai 2017 aus und dann will er in den Ruhestand wechseln. Eine Verlautbarung über einen möglichen Nachfolger habe nach seinem Kenntnissstand der Aufsichtsrat von K+S noch nicht abgegeben, so Steiner vor Journalisten in Frankfurt. „Müssen wir uns um K+S Sorgen machen", wurde Steiner gefragt. „Nein" antwortete er, bei K+S gehe es nicht drunter und drüber.

Steiners Rückzug komme nicht überraschend, heißt es aus dem Unternehmen. Der Vorstand stand im vergangenen Jahr unter starkem Beschuss von Aktionären, weil er das Übernahmeangebot von Potash abgewehrt hatte. Er würde die Entscheidung aber heute wieder so treffen, verteidigte Steiner seine Haltung.

Steiner (Jahrgang 1954) steht seit dem 1. Juli 2007 an der K+S-Spitze. Er hat damals Dr. Ralf Bethke abgelöst. (da)
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