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K+S trennt sich von Vorstandsmitglied

Dr. Andreas Radmacher verlässt K+S.
-- , Foto: Archiv
Dr. Andreas Radmacher verlässt K+S.

Der Aufsichtsrat der K+S Aktiengesellschaft und Dr. Andreas Radmacher, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft, haben sich einvernehmlich darauf verständigt, das bis 31. August dieses Jahres laufende Mandat von Radmacher nicht zu verlängern. Er wird das Unternehmen mit Wirkung zum 29. Februar 2016 verlassen. Radmacher war im September 2013 in den Vorstand berufen worden und verantwortet seither den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, seit Oktober 2014 auch die ergänzenden Aktivitäten Entsorgung und Recycling sowie Inaktive Werke.

Kenner seines Fachs
Mit großen Hoffnungen stieg der Kali-Vorstand Dr. Andreas Radmacher im Frühsommer 2013 bei K+S in Kassel ein. Der 49-Jährige promovierte Bergbauingenieur Radmacher betreut den Start der neuen Kaliproduktion in Kanada für K+S. Er holte für den Vertrieb der Kalidünger im Bergwerk Lecacy in Kanada den US-Händler Koch ins Boot.
In dieser Woche spekulierten einige Analysten  über den Verbleib von K+S im Deutschen Börsenindex, DAX. Es gilt als wahrscheinlich, dass der Düngehersteller im September in den MDAX rutscht. Seit 2008 hangelt sich K+S von Jahr zu Jahr im DAX. (da)
Norbert Steiner, Vorsitzender des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft, wird vorübergehend die Aufgaben von Dr. Radmacher mit übernehmen, teilt das Unternehmen mit. Die Besetzung der weiteren Vorstandsressorts bleibt mit den Herren Dr. Burkhard Lohr (CFO), Dr. Thomas Nöcker (Arbeitsdirektor) und Mark Roberts (Geschäftsbereich Salz) unverändert. (da)
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