Nina Sehnke und Sebastian Schaller übernehmen als neue Vorsitzende Verantwortung.
-- , Foto: BDL/Gräschke
Nina Sehnke und Sebastian Schaller übernehmen als neue Vorsitzende Verantwortung.

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. hat am Sonntag gewählt. Sebastian Schaller und Nina Sehnke übernehmen künftig als Vorsitzende die Verantwortung für den Jugendverband im ländlichen Raum. Sie werden von Barbara Bißbort, Christoph Daun, Kathrin Muus und Daniel Kopperschmidt unterstützt, die von den Delegierten ebenfalls in den Bundesvorstand gewählt wurden. Ihre Aufgabe lautet, die Interessen von rund 100.000 Landjugendlichen zu vertreten.

Den ländlichen Raum voranbringen

Sebastian Schaller tritt in die Fußstapfen von Matthias Daun. Nach drei Jahren als Stellvertreter wählten die Delegierten aus den BDL-Landesverbänden den Konstrukteur (30) aus Bayern gestern zu ihrem Bundesvorsitzenden. An seiner Seite wird Nina Sehnke den Jugendverband führen, die Kathrin Funk ablöst. Die 31-Jährige studiert in Soest Agrarwirtschaft und steht auch dem Ring der Landjugend Westfalen-Lippe vor. Gemeinsam wollen sie den ländlichen Raum voranbringen.

Unterstützung durch Bankkaufrau und Milchviehhalter

Mit Barbara Bißbort (23) aus Rheinland-Pfalz steht ihnen eine Bankkaufrau zur Seite, die zuvor fünf Jahre lang den Landesverband RheinhessenPfalz geführt hat. Unterstützt werden die beiden neuen Vorsitzenden auch von Christoph Daun, der mit Bruder und Vater einen Milchviehbetrieb in der Eifel bewirtschaftet. Der 27-Jährige qualifiziert sich gerade zum Wirtschafter im Landbau und setzte sich in einer Stichwahl durch.

Als Stellvertreter für das paritätisch besetzte BDL-Gremium setzte sich ebenso Kathrin Muus (21) aus Schleswig-Holstein, die in Kiel Agrarwissenschaften studiert, und Daniel Kopperschmidt aus Brandenburg durch. Der 31-jährige Wirtschaftsassistent schult gegenwärtig zum Erzieher um.

Gemeinsam möchten die sechs jungen Leute den Jugendverband voranbringen und sich dafür stark machen, dass junge Menschen auch in Zukunft auf dem Land leben können und wollen, versprachen sie den Delegierten der Bundesmitgliederversammlung in Baden-Württemberg.

Sie folgen auf Kathrin Funk, Matthias Daun, Katrin Fischer, Henrik Schweder und Julia Müller, die bei der Bundesmitgliederversammlung in Baden-Württemberg nicht mehr für den Bundesvorstand kandidierten. (az)
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