Dr. Walter Staudacher
-- , Foto: DVT
Dr. Walter Staudacher

Den DVT-Award erhalten Personen, die sich – so die Vorgaben – „durch besondere Leistungen beispielhaft über längere Zeit für die Futtermittelwirtschaft einsetzen oder eingesetzt haben“.

Bei der DVT-Jahrestagung in dieser Woche in Berlin begründete Verbandspräsident Jan Lahde die Wahl Staudachers mit den Worten: „Durch seine Mitwirkung und Impulse sind grundlegende Arbeiten im DLG-Arbeitskreis Futter und Fütterung entstanden, die für die Tierhaltung auch mit Blick auf die Umweltschutzinteressen eine maßgebliche Bedeutung haben.“

Staudacher ist promovierter Agrarwissenschaftler aus Weihenstephan. Er begann 1984 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im damaligen Fachbereich Tierische Produktion der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Sein gesamtes berufliches Leben habe er dem Futter und der Fütterung in den verschiedenen Gremien und Funktionen sowie 23 Jahre als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Gesellschaft für Ernährungsphysiologie gewidmet, so der DVT. Staudacher habe maßgeblich dazu beigetragen, dass Erkenntnisse aus der Tierernährungswissenschaft in die Praxis der Futterwirtschaft und der Landwirtschaft umgesetzt werden konnten. Lahde unterstrich darüber hinaus die Neutralität des Wissenschaftlers, der es außerdem verstanden habe, nicht nur Fakten zu vermitteln, sondern auch emotionale Gefühlslagen aufzugreifen, die sich in der gesellschaftlichen Diskussion widerspiegeln.

Bisherige Preisträger des DVT-Awards sind Helmut Wulf, ehemaliger DVT-Präsident 2008 bis 2014, und Dr. Hermann-Josef Nienhoff, Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit GmbH. (az)
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