Weltbauernverband

Südafrikaner übernimmt Präsidentschaft

-- , Foto: Land Divided Conference

Auf der Generalversammlung des WFO in Helsinki bestätigten Bauern-Delegationen aus allen Kontinenten den 54-jährigen de Jager. Der Obstbauer und Holzproduzent aus Südafrika ist seit 2013 Präsident der Konföderation der Bauernverbände des südlichen Afrika und von 2014 bis 2017 Präsident des Pan-Afrikanischen Bauernverbandes (PAFO), heißt es in einer Mitteilung des Deutschen Bauernverbands (DBV).

De Jager habe angekündigt, den Bauern auf der politischen Weltbühne eine Stimme zu verleihen. Dazu zählen beispielsweise Positionen gegenüber den Vereinten Nationen (UN) oder internationale Klimaverhandlungen. Der neue Präsident folgt dem Neuseeländer William Rolleston, der die WFO seit 2016 kommissarisch leitete.

Auf dem Weltbauerntag diskutieren Delegationen aus allen Kontinenten über Entwicklungen und gemeinsame Herausforderungen für die Landwirtschaft, so der DBV. Der WFO ist ein Zusammenschluss von 80 Bauernverbänden aus 60 Ländern. Der DBV beteiligt sich mit einer Delegation unter Leitung von DBV-Präsident Joachim Rukwied. (jst)
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