Louise Fresco möchte bei Syngenta Umweltschutz und eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion thematisieren.
Bild: Jeroen Oerlemans
Louise Fresco möchte bei Syngenta Umweltschutz und eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion thematisieren.

Die Wissenschaftlerin Louise Fresco verstärkt den Verwaltungsrat des Agrarkonzerns Syngenta. Sie wird ihm als nicht exekutives Mitglied angehören.

Der Schweizer Agrarkonzern holt sich weitere agrarwissenschaftliche Expertise ins Führungsgremium. Louise O. Fresco, Präsidentin der niederländischen Universität Wageningen mit ihren Schwerpunkten Agrar- und Ernährungswissenschaften, ergänzt den Verwaltungsrat. Das Gremium hat in der Schweiz sowohl Aufsichtspflichten als auch Führungsverantwortung. Die Spezialistin für Landwirtschaft in den Tropen verstärkt den Rat als unabhängiges, nicht exekutives Mitglied. 

„Die Ernennung zur Verwaltungsrätin wird es mir ermöglichen, auf Grundlage der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf eine nachhaltigere Nahrungsmittelproduktion und auf die Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt hinzuarbeiten“, erklärt Fresco in einer Unternehmensmitteilung. „Mein besonderes Interesse gilt der Frage, wie die moderne Wissenschaft den Kleinbauern helfen kann, ihre Erträge nachhaltig zu steigern.“


Fresco war zehn Jahre lang stellvertretende Generaldirektorin bei der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO). Sie ist Mitglied von acht wissenschaftlichen Akademien und war Verwaltungsrätin bei der Rabobank und bei Unilever. Außerdem engagiert sie sich in der Gestaltung der Entwicklungshilfepolitik in Afrika, Asien und Lateinamerika.

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