Förderpreis

Maisexpertin ausgezeichnet


Helene Kipp hat den Preis in dieser Woche in Mannheim erhalten.
Foto: KWS
Helene Kipp hat den Preis in dieser Woche in Mannheim erhalten.

Helene Kipp hat für ihre Masterarbeit an der Universität Rostock einen Förderpreis des Maiskomitees erhalten. Die Besonderheit: sie hat den Körnermaisanbau in einer eher ungewöhnlichen Region analysiert.

Die Masterarbeit „Körnermais in Mecklenburg-Vorpommern: Ertragspotenzial und ökonomische Bewertung des Körnermaisanbaus in Mecklenburg-Vorpommern“ von Helene Kipp ist dem Deutschen Maiskomitee (DMK) positiv aufgefallen. Dafür hat die junge Agrarwissenschaftlerin, die mittlerweile als Gebietsberaterin für die KWS Saat SE arbeitet, einen Förderpreis erhalten, der mit 1.000 € dotiert ist.

Das Besondere an der Arbeit war, so berichtet das Maiskomitee, dass der Körnermaisanbau in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich keine große Rolle spielt. Deswegen hat Kipp für ihre Masterarbeit einen eigens angelegten Feldversuch ausgewertet sowie ökonomische Analysen und Online-Befragungen von Landwirten durchgeführt. Das Ergebnis ihrer Arbeit zeigt auf, dass der Anbau von frühen Doppelnutzungssorten konkurrenzfähig zu gängigen Ackerbaukulturen und damit wirtschaftlich sein kann. „Die Stimmung unter den Landwirten in Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit eher gedämpft“, erklärt Kipp. „Vor allem für den Rapsanbau wird nach Alternativen gesucht und die politische Seite drängt mehr und mehr zu einer Anbaudiversifizierung. Meine Arbeit zeigt auf, dass Körnermais eine interessante Alternative sein kann, insbesondere für viehhaltende Betriebe, da sie Feuchtkornmais effektiv verwerten können.“

Helene Kipp hat an der Universität Rostock studiert und die Masterarbeit in Kooperation mit KWS erstellt. Die Auszeichnung nahm sie in dieser Woche in Mannheim auf dem Gesellschaftsabend des DMK entgegen.

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