Förderpreis der Agrarwirtschaft

Schnelle Bodenanalyse gewinnt


Peter R. Müller (l.), Geschäftsführer von Bayer Crop Science in Deutschland, überreicht im Frankfurter Studio des Digital Summit den Förderpreis an Dominic Roth.
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Peter R. Müller (l.), Geschäftsführer von Bayer Crop Science in Deutschland, überreicht im Frankfurter Studio des Digital Summit den Förderpreis an Dominic Roth.

Der Förderpreis der Agrarwirtschaft 2020 ist vergeben. Durchgesetzt hat sich beim Digital-Summit-Forum der agrarzeitung Dominic Roth von Stenon.

Die Endausscheidung für den mit 9.000 € dotierten Förderpreis der Agrarwirtschaft hat am heutigen Mittwoch beim Digital Summit Forum der agrarzeitung stattgefunden. Die Jury hatte zum Finale drei Top-Kandidaten gekürt, die sich in eigens für den Anlass gedrehten Video-Pitches präsentieren konnten.




Die Teilnehmer des Digital-Events haben entschieden, dass der diesjährige Förderpreis an Dominic Roth, einer der Gründer der Stenon GmbH, verliehen wird. „Der Boden spielt im Gesamtkonzept der Pflanzenbauoptimierung eine zentrale Rolle“, erklärt der 28-Jährige den Nutzen der Technologie. Sie erlaubt, eine qualitativ hochwertige Bodenanalyse in Sekundenschnelle direkt auf dem Acker durchzuführen. Roth hat gemeinsam mit seinem Kollegen Niels Grabbert die Stenon GmbH – Bodenanalyse in Echtzeit gegründet. Aufwendige, kostenintensive Prozesse wie beispielsweise die Extraktion des Bodens, Verpackung, Labeling, Kühlung und Einsendung der Probe in ein Labor entfallen. Die Daten aus der Bodenanalyse lassen sich beispielsweise für die teilflächenspezifische Düngung verwenden.

Forum agrarzeitung: Preisträger und Debatten im Studio


Win-Win-Situation für Praxis und Natur

„Wenn an der richtigen Stelle die richtige Menge Dünger zur richtigen Zeit aufgetragen wird, dann kann die Bodengesundheit gesteigert, aber auch das Grundwasser geschützt werden“, schildert Roth die „Win-win-Situation für Praxis und Natur.“ Beiden Gründern macht es Spaß, an der Schnittstelle zwischen Hightech und praktischer Anwendung zu arbeiten. „Niels und ich sind ländlich aufgewachsen und hatten immer eine Verbindung zur Landwirtschaft“, berichtet Roth.

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