Führungswechsel

BASF regelt Nachfolge


Dr. Martin Brudermüller
BASF
Dr. Martin Brudermüller

Der Chemiekonzern bekommt ab Mai einen neuen Vorstand. Das Gremium wird zudem verkleinert. Das hat der Aufsichtsrat heute entschieden.

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 4. Mai 2018 wird der derzeit stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. Martin Brudermüller (56) Vorsitzender des Vorstands der BASF SE. Brudermüller folgt auf Dr. Kurt Bock (59), der das Unternehmen seit 2011 als Vorstandsvorsitzender führt und seit 2003 Mitglied des Vorstands ist.

Dr. Hans-Ulrich Engel
BASF
Dr. Hans-Ulrich Engel
Mit dieser Weichenstellung will das Unternehmen erreichen, dass Bock nach Ablauf der gesetzlichen zweijährigen Auszeit (Cooling-Off-Periode) im Jahr 2020 in den Aufsichtsrat gewählt werden und den Vorsitz des BASF-Aufsichtsrats übernehmen kann.

Vorstand wird verkleinert

Zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde Dr. Hans-Ulrich Engel (58) ernannt. Außerdem verlängerte der Aufsichtsrat die Bestellungen von Brudermüller, Engel und Sanjeev Gandhi (51) um fünf Jahre bis zur Hauptversammlung 2023. Im Zuge der Veränderungen wird der Vorstand im Mai 2018 von acht auf sieben Mitglieder reduziert.
Die Nachfolger
Brudermüller ist seit 2011 stellvertretender Vorstandsvorsitzender und außerdem Chief Technology Officer der BASF SE. Er ist seit 2006 Mitglied des Vorstands und war unter anderem für die Region Asien-Pazifik mit Sitz in Hongkong verantwortlich.
Engel ist seit 2008 Mitglied des Vorstands und war seitdem unter anderem für die Region Nordamerika mit Sitz in Florham Park/New Jersey zuständig. Seit 2011 ist er Finanzvorstand des Unternehmens.

„Der Wechsel im nächsten Jahr ist Teil der langfristigen Nachfolgeplanung für Aufsichtsrat und Vorstand der BASF“, so Dr. Jürgen Hambrecht (71), Aufsichtsratsvorsitzender der BASF SE. „In den vergangenen sieben Jahren hat Kurt Bock als Vorsitzender des Vorstands das Unternehmen entscheidend geprägt und erfolgreich weiterentwickelt. Wir haben ihn gebeten, 2020 für den Aufsichtsrat der BASF zu kandidieren, damit das Unternehmen weiterhin von seinen Fähigkeiten und Erfahrungen profitieren kann.“

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